Menu
  • Banz & Bowinkel, VR Bodypaint 01 (2019), Virtual Reality Sculpture, Courtesy_Roehrs & Boetsch.jpg

Bild: © Banz & Bowinkel «VR Bodypaint 01» (2019), Virtual Reality Sculpture, Courtesy: Roehrs & Boetsch.

«Next Level: Virtuelle Welten in der Kunst»

Das digitale Zeitalter beherrscht nicht nur unseren Alltag, sondern hat mittlerweile auch die Gegenwartskunst nachhaltig verändert: Kunstschaffende, Kulturinstitutionen und Unternehmen experimentieren mit Apps und Algorith­men oder setzen sich mit Virtual, Augmented und Mixed Reality auseinander. Dies eröffnet den Akteurinnen und Akteuren nicht nur die Möglichkeit reale Sinnes-, Raum- und Zeitgrenzen zu überwinden, sondern macht die Betrach­terinnen und Betrachter auch zum aktiven Teil des Kunstwerkes. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Künstlerinnen und Künstlern sind wir im UBS Arts Forum in digitale Kunstwelten eingetaucht und haben etwa folgende Fragen diskutiert: Welche Potentiale und Herausforderungen ergeben sich durch die neuen Tech­nologien für die globale Kunstwelt und den Kunstmarkt? Wie werden sich Wahrnehmung und Wert von Kunst dadurch verändern? Welche Möglichkeiten bieten sich für künstlerische und kuratorische Praktiken? Macht der digitale Raum Museen schliesslich überflüssig?

Programm

Sonntag, 17. November 2019

16.00 Uhr Exklusive Führung durch die Ausstellung «Sophie Calle. Regard Incertain»,
Kunstmuseum Thun (Hofstettenstr. 14, CH-3602 Thun)
18.00 Uhr «Neue Räume für die Kunst: CUBE – Virtual Gallery for Virtual Art»
Live VR-Session mit Manuel Rossner, Künstler & Kurator, Frankfurt & Berlin
19.00 Uhr

Aperitif und Flying-Dinner

 

Montag, 18. November 2019

9.30 Uhr Begrüssung
Urs Bircher, Direktor, Wolfsberg & Congress Hotel Seepark, Thun
9.45 Uhr
10.45 Uhr

Kaffeepause / mögliches Check-out

10.45 Uhr
11.15 Uhr

Kaffeepause / mögliches Check-out

12.30 Uhr

«Neue Räume für die Kunst: CUBE – Virtual Gallery for Virtual Art»
Live VR-Session mit Manuel Rossner, Künstler & Kurator, Frankfurt & Berlin

13.00 Uhr

Buffetlunch

14.30 Uhr «Unframed and unbound: Virtuelle Realitäten in der Kunst»
Sabine Himmelsbach, Direktorin, HeK, Haus der Elektronischen Künste Basel
15.45 Uhr
16.45 Uhr

Kaffeepause

17.15 Uhr
18.15 Uhr
18.45 Uhr

Farewell
Anna-Lena Bruns, Head, Arts Program, Wolfsberg, Ermatingen

19.00 Uhr

Aperitif & Abendessen

anschl.

Networking &  Schlummertrunk

 

Konzept und Organisation: Anna-Lena Bruns, Head, Arts Program, Wolfsberg, Ermatingen.

In Zusammenarbeit mit:


Vortragende

  • Michael Schindhelm
    Kurator, Kulturberater, Autor & Filmproduzent, Lugano & Singapur

    Michael Schindhelm ist als Kulturberater für internationale Organisationen tätig – u.a. West Kowloon Cultural District, Hongkong; Strelka Institut, Moskau; OMA, Rotterdam; Zürcher Hochschule der Künste, Landeshauptstadt Dresden sowie Tempelhof Projekt Berlin. Als Gastprofessor an Universitäten in Zürich, Berlin, Singapur und Beijing hält er regelmässig Vorträge über den Wandel von Kunst- und Kulturpraktiken im digitalen Zeitalter. Nach einem Studium der Quantenchemie in der ehemaligen Sowjetunion war er von 1984–1986 wissenschaftlicher Assistent im Zentralinstitut für Physikalische Chemie in Ost-Berlin. In den folgenden Jahren arbeitete er als freischaffender Übersetzer, Dolmetscher und Schriftsteller. Von 1996–2006 war er Intendant des Theaters in Basel, von 2005–2007 Generaldirektor der weltweit grössten Opernorganisation (Berliner Opernstiftung) und 2007 Gründungsdirektor der Dubai Culture & Arts Authority. Als Regisseur konzipierte er u.a. die Dokumentarfilme «Bird's Nest – Herzog & de Meuron in China» (2008) sowie «The Chinese Lives of Uli Sigg» (2016).

    Schindhelm
  • Nina Röhrs II
  • Manuel Rossner
    Künstler & Kurator, Frankfurt & Berlin

    Manuel Rossner (*1989) thematisiert mit seinen VR-Arbeiten oftmals die fliessende Grenze zwischen virtueller und physischer Realität. Er ist Gründer, Entwickler und Kurator von «Float Gallery», einer im Jahr 2012 gegründeten virtuellen und multimedial rezipierbaren Internet-Plattform für digitale Kunst. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit befasst er sich im Rahmen seines Engagements für bedingungsloses Grundeinkommen intensiv mit den gesellschaftlichen Kehrseiten des technologischen Fortschritts und trägt mit Initiativen wie «Internet TBD» oder «The Post-Binary» aktiv zur kritischen Auseinandersetzung mit prägenden technologischen Entwicklungen bei (u.a. durch künstliche Intelligenz). Seine Werke wurden zuletzt vom KM– in Graz, dem Frankfurter Kunstverein, dem NRW-Forum in Düsseldorf, dem INFRA Festival in Tokyo und dem 1822-Forum in Frankfurt gezeigt. Für die Galerie «Roehrs & Boetsch» konzipierte er ein virtuelles Galeriegebäude.

    Manuel Rossner
  • Sabine Himmelsbach
    Direktorin, HeK, Haus der Elektronischen Künste Basel

    Nach einem Kunstgeschichtsstudium in München arbeitete Sabine Himmelsbach von 1993–1996 für Galerien in München und Wien und wurde anschliessend Projektleiterin für Ausstellungen und begleitende Symposien beim Steirischen Herbst Festival in Graz. 1999 übernahm sie die Ausstellungsleitung am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Von 2005–2011 leitete sie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg. Seit März 2012 ist Sabine Himmelsbach Direktorin des Haus der elektronischen Künste Basel (HeK). Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europa 2011 kuratierte sie für Tallinn/Estland und das dortige Kunstmuseum «gateways. Kunst und vernetzte Kultur». Zu ihren Ausstellungsprojekten am HeK in Basel gehören u.a. «Ryoji Ikeda» (2014), «Poetics and Politics of Data» (2015), «Rafael Lozano-Hemmer: Preabsence» (2016), «unREAL» (2017), «Lynn Hershman Leeson: Anti-Bodies», «Eco-Visionaries» (2018) und «Entangled Realities. Leben mit künstlicher Intelligenz» (2019). In Vorträgen und Texten schreibt sie regelmässig über Themen der Medienkunst und der digitalen Kultur.

    SHimmelsbach_Portrait
  • Sandra Nedvetskaia
    Partner, Khora Contemporary, Kopenhagen & Zürich

    Die gebürtige Moskauerin Sandra Nedvetskaia schloss ihr Studium am King's College London und an der London School of Economics mit einem Abschluss in Europawissenschaften ab. Ihre Karriere im Kunstbereich begann sie bei Christie's London im Jahr 2005 und verantwortete dort später die Regionen Russland und C.I.S. Als eine der jüngsten Direktorinnen der Firma steigerte Nedvetskaia die Präsenz von Christie's in Russland, der Ukraine, Kasachstan und Aserbaidschan. Zwischen 2013 und 2015 leitete sie die einzige russische internationale Messe für zeitgenössische Kunst, «Cosmoscow». Heute ist Sandra Nedvetskaia Partnerin bei Khora Contemporary, der ersten Produktionsfirma, welche sich auf die Realisierung von VR-Arbeiten mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern spezialisiert hat.

    Sandra Nedvetskaia_photo credit Peter Hauser
  • Banz & Bowinkel
    Künstlerduo, Berlin

    Giulia Bowinkel bildet zusammen mit Friedemann Banz das Berliner Künstlerduo Banz & Bowinkel. In ihrem Werk setzen sie sich vor allem mit dem Computer als Alltagsmedium und seinem Einfluss auf den Menschen auseinander. Der Fokus liegt hierbei auf der Wahrnehmung der Welt, die der Mensch als Realität begreift und die nun mithilfe des Computers simulierbar wird. Mit ihrer Arbeit stellen Banz & Bowinkel den Begriff der simulierten Realität und damit gleichlautend die menschliche Wahrnehmung der Welt im virtuellen Raum in Frage. Ihre mehrfach preisgekrönten Arbeiten wurden u.a. im Museum Abteiberg in Mönchengladbach, im Haus der elektronischen Künste Basel, in der Halle für Kunst & Medien in Graz sowie im Zeppelin Museum in Friedrichshafen ausgestellt.

    Portrait_BanzBowinkel
  • Prof. Dr. Philippe Cattin
    Leiter, Department of Biomedical Engineering, Universität Basel

    Im Jahr 1995 erwarb Philippe Cattin den Master in Informatik und 2003 den Ph.D. in Robotik an der ETH Zürich. Von 2003–2007 war er Postdoc-Stipendiat am Computer Vision Laboratory der ETH Zürich. 2007 wurde er zunächst Assistenzprofessor an der Universität Basel und schliesslich ab 2015 Associate Professor. Er ist Gründer des Medical Image Analysis Center an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel und leitet derzeit das neu gegründete Department of Biomedical Engineering an der Universität Basel, welches neueste technologische Entwicklungen mit den Bedürfnissen klinischer Anwendungen verknüpft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen innerhalb der medizinischen Bildanalyse, der bildgesteuerten Therapie sowie der robotergestützten Laserosteotomie. Als Principal Investigator hat er in diesen Bereichen zahlreiche Projekte durchgeführt und über 100 Arbeiten, Patente und Buchbeiträge veröffentlicht.

    Cattin

UBS Arts Forum

Ob Sie exklusive Einblicke in die Welt des internationalen Kunstmarktes erhalten, bedeutende Persönlichkeiten der Kunst-, Architektur- und Designszene treffen oder die neuesten Trends erfahren möchten: Das eintägige UBS Arts Forum ist Ihr Garant für die ultimative Kunsterfahrung – exklusiv für Gäste der UBS. Künstlerinnen und Künstler wie etwa Ai Weiwei, Katharina Grosse oder Zilla Leutenegger, Sammlerinnen und Sammler wie Uli Sigg, Ingvild Goetz oder Ella Cisneros und Kuratoren wie Kasper König, Richard Armstrong oder Bonaventure Soh Bejeng Ndikung lassen Sie hinter die Kulissen blicken.